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Aventador-Nachfolger mit Hybrid-V12

Lamborghini Aventador-Nachfolger (2023)

Windschutzscheibe und Vorderbau bilden eine nahezu diagonal durchlaufende Linie, vordere Kotflügel und Frontscheinwerfer scheinen Dreiecke zu formen.

Der noch namenlose Lamborghini Aventador-Nachfolger streunt stark getarnt auf dem Werksgelände in Sant'Agata Bolognese herum – Grund genug, erste Überlegungen anzustellen, welcher Motor den Supersportler antreiben wird.

Ist der Reventón zum Aventador das, was der Sián zum wohl 2023 debütierenden Lamborghini Aventador-Nachfolger sein könnte? Eine Art Prolog, der sowohl hinsichtlich Design als auch Technik einen Ausblick auf das spätere Serienmodell gibt? Der Gedanke ist jedenfalls legitim, hat Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann doch erst im Laufe des Jahres 2021 bestätigt, dass der nächste Supersportwagen der Marke einen komplett neuen Antriebsstrang samt neuem Motor und neuer Batterie erhalte – er wird also ein Hybrid, wie es der in Kleinserie gebaute Sián auch ist. Dieser kombiniert den aus dem Aventador bekannten 6,5-Liter-V12 mit einem 34 PS starken Elektromotor, der im Getriebe sitzt. Statt auf eine sonst übliche Lithium-Ionen-Batterie setzt er darüber hinaus auf einen Superkondensator, der dreimal leistungsstärker und leichter als eine Batterie mit gleicher Leistung sein soll. Damit ist das Lastenheft für den Lamborghini Aventador-Nachfolger (2023) bereits recht gut umrissen: einen weiterhin frei atmenden V12 mit einem mutmaßlich stärkeren E-Motor und einer noch effizienteren Batterietechnik zu einer Systemleistung jenseits der 819 PS des Sián zusammenzuführen. 

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Karsten Schwanthaler

Autoenthusiast, Blogger, professioneller Rennfahrer

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